Was ist aber nun wirklich im Futter
drin?
Leider kann der Verbraucher in
D nicht erkennen, woher das Eiweiß in den Produkten stammt (Muskelfleisch,
Tiermehl oder Soja). Auf den Verpackungen ist lediglich aufgedruckt „Fleisch und
tierische Nebenerzeugnisse“ oder „pflanzliche Nebenerzeugnisse“.
Was wirklich in den Bottichen zu Grundmassen und Formfleischbrocken
zusammengemixt wird, bleibt das Geheimnis der Hersteller.
Das Kleingedruckte
1. Fleisch und
tierische Nebenerzeugnisse, mind. 4%
Zu Fleisch zählen also auch die Nebenerzeugnisse wie: Kadaver von Pelztieren
einschl. Klauen/Hufe, Federn, Hörner, Fette, Wolle, Hormone, Blut, Federn,
Drüsensekrete, Hormone aus Fruchtblasen, Tiermehle, Knochen etc. Auch Blut,
Därme und sogar Urin sind Nebenprodukte.
Ein großer Hersteller sogen. „Premiumnahrung“ verwendet lt. eigener Angabe z.B.
(gereinigte) Hühnerdärme und listet sie als Nebenprodukte auf. Därme statt
Fleisch als Protein-Quelle. Auch Urin findet in Heimtiernahrung bei manchen
Herstellern Verwendung. Warum? Nun, der Salzgeschmack verhilft zu größerer
Akzeptanz, denn ein Zusatz von Salz kann entfallen und der Hersteller muß dann
Salz nicht mehr deklarieren, was auf einige Käufer offenbar positiv wirkt.
2. Rohprotein kann aus tierischen oder aus pflanzlichen Eiweißen bestehen. Die
Tiernahrugn kann z.B. nur 4-5 % Fleisch enthalten, aber 25 % Rohprotein sind
deklariert. Dann stammt dies aus pflanzlichen Anteilen.
Pflanzliche Eiweiße sind aber für den Hund schwer aufspaltbar, sie sind daher
minderwertig. Bei pflanzlichen Eiweißen kann der Hund nur bis 35% aufspalten,
bei tierischen Eiweißen dagegen bis zu 90%.
3. Rohasche – ist das, was nach Verbrennung an Mineralstoffen / Spurenelementen
übrig bleibt. Über die Zusammensetzung wird hier nichts ausgesagt.
4. Vitamine – sind sehr unterschiedlich. Die wasserlöslichen Vitamine C, B, H
etc. kann der Körper wieder ausscheiden. Die fettlöslichen Vitamine (EDKA)
dagegen können – besonders, wenn sie synthetisch hergestellt sind – nicht wieder
ausgeschieden werden. Der Körper erkennt gezielt diese Stoffe und versucht über
die Organe zu entgiften.
Die Haut ist das größte Organ; daher äußert sich die Entgiftung hier in Juckreiz
und Ekzemen.
Auch Durchfall ist eine physiologische Entgiftungsform (natürlich).
Wird der Hund munter und „gut drauf“, während der Durchfall hat, ist alles o.k.
Wenn der Durchfall aber länger anhält und / oder der Hund schlapp und krank
wirkt, können krankmachende Keime im Spiel sein.
Trockenfutter muß z.B. lange halten (ca. 2 Jahre), am Anfang müssen so viele
Vitamine enthalten sein, damit am Ende der Verfallzeit noch genügend übrig sind
(Halbwertzeit), denn es werden im Laufe der Zeit immer weniger. Die Vitamine C
und E dienen zudem der Konservierung.
5. Konservierungsstoffe töten alle Bakterien – auch die lebensfördernden in der
Darmflora; diese werden aber dringend gebraucht, um die Nahrung aufzuspalten
etc.
6. EG-Zusatzstoffe (d.h. zugesetzte Chemie)
* Antioxidantien (gegen
Ranzigwerden)
* Emulgatoren (machen Fett unsichtbar)
* Stabilisatoren (Produkt sieht immer gleich aus)
* Lockstoffe (keiner gibt es zu, sie sind aber immer noch drin)
* Aromastoffe
* Etoxiquin ist ein Konservierungsstoff, mit dem man auch Gummi weich macht. Es
ist verboten, da es Leberschäden, Depressionen, Krebs etc. auslöst. Da es nicht
nachweisbar ist, wird es trotzdem immer noch verwendet, z.B. damit Äpfel keine
braunen Stellen bekommen.
Es wird von der US Firma
Monsanto hergestellt, die u.a. Aspartam produzierten sowie Agent Orange (diese
Chemikalie wurde im Vietnam-Krieg eingesetzt, um die Wälder zu entlauben ...!).
7. Weitere Deklarationen
Mehle - sind immer Abfälle (Reste aus Bier- und Schnapsindustrie)
Soja - Auslöser für Nahrungsmittel-Allergien
Zellulosen - Stroh, Erdnussschalen (Hund hat keine Enzyme für Aufschließung)
Propylenglykol - Konservierungsstoff – Frostschutzmittel
Zucker und Vanille und Karamel sind Supersuchtstoffe
Chemische Farbstoffe können
Allergien verursachen. Farbstoff E127 z.B. verursacht nachweislich auch
Schilddrüsenkrebs, wird jedoch z.B. in bestimmten Leckerchen für Katzenbabys (!)
verwendet.
Eine Analyse sagt nichts über
die wahren Bestandteile aus:
10 % Rohasche
6,5% Fettanteil
2,4% Fasern und
68 % Feuchtigkeit
kann man mit folgenden Zutaten erreichen:
a) Rindfleisch, Leber, Herz,
Eier, Gemüse, Fett, Sonnenblumenöl
oder
b) 4 Paar alte Lederschuhe, 4 L Motorenöl (gebraucht oder neu), gemahlene Kohle,
Erdnussschalen, 30 l Wasser !!!!
OHNE KOMMENTAR !!
Haben Sie sich schon einmal
Gedanken darüber gemacht, warum es mittlerweile sowohl im Human- als auch im
Veterinärbereich so viele Resistenzen gibt?
In viele Naturheilkunde-Praxen werden diese immer öfter mit Hunden und Katzen
konfrontiert, die als ein „Häufchen Elend“ vom Tierarzt zu ihnen überwiesen
werden. Meist haben diese Tiere bereits 2-4 Sorten unterschiedliche Antibiotika
„ausprobiert“, die aber alle nicht angeschlagen haben, sondern lediglich
zusätzliche Sekundär-Erkrankungen und Nebenwirkungen hervorgebracht haben.
Wen wundert das, wenn man sich bewusst macht, dass in D beim Nutzviehbestand
sehr großzügig mit Antibiotika umgegangen wird.
Sind ein oder zwei Tiere des Bestandes erkrankt, macht man i.d.R. einen
„Rundumschlag“, d.h. der ganze Bestand bekommt Antibiotika verabreicht (man will
damit schlimmeren Einbußen vorbeugen).
All diese Medikamente nehmen
wir automatisch mit der Nahrung auf (Mensch wie Tier)! |